Eine Maschine zeigt von außen nur einen Teil dessen, was sie kann. Wir entwickeln interaktive digitale Abbilder, mit denen du Aufbau, Funktionen und technische Zusammenhänge anschaulich präsentieren kannst. Im Browser, im Vertrieb oder auf der Messe. Weiter unten kannst du zwei echte Anwendungen direkt ausprobieren.
Interaktive Produktpräsentation | Vertrieb | Messe | interne Vermittlung
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Ein Digital Twin, auf Deutsch digitaler Zwilling, bildet ein reales Produkt, eine Maschine oder einen Prozess digital ab und verknüpft die Darstellung mit Informationen, Eigenschaften oder Zuständen des Originals. Welche Daten dazugehören und ob sie regelmäßig oder in Echtzeit aktualisiert werden, ist eine Frage des konkreten Einsatzes.Für die Kommunikation entsteht daraus eine interaktive Anwendung: Du zeigst Komponenten, Funktionen und Abläufe, die am physischen Produkt schwer sichtbar sind und verbindest sie mit den Unterlagen und Produktdaten, die dein Publikum braucht. Ein reines 3D-Bild ist noch kein Digital Twin. Wir klären deshalb zuerst, welche Verbindung zum realen Produkt deine Anwendung tatsächlich braucht.
Grundlage
Reales Produkt, reale Anlage oder realer Prozess
Digitales Modell
Interaktives 3D-Modell mit projektbezogenen Informationen
Mögliche Funktionen
Komponenten erkunden, Abläufe zeigen, Unterlagen und Daten einbinden
Mögliche Nutzung
Produktpräsentation, Vertrieb, Messe oder interne Vermittlung
Kunden die uns vertrauen
01
Das Produkt lässt sich nicht einfach mitbringen
Große Maschinen oder komplexe Anlagen passen selten in einen Besprechungsraum. Ein digitales Abbild zeigt Aufbau und relevante Funktionen unabhängig vom physischen Standort.
02
Entscheidend ist, was im Inneren passiert
Bauteile, Prozessschritte oder Zusammenhänge sind von außen oft nicht sichtbar. Eine interaktive Darstellung macht sie gezielt zugänglich.
03
Viele Informationen für ein System
Produktdaten, Unterlagen und Visualisierungen liegen oft getrennt vor. Am digitalen Abbild lassen sich die relevanten Informationen dort bündeln, wo sie gebraucht werden – zum Beispiel als Download direkt an der jeweiligen Anlage.
04
Unterschiedliche Zielgruppen brauchen unterschiedliche Einstiege
Im Kundengespräch zählt ein anderer Ausschnitt als in einer technischen Präsentation. Ein interaktives Modell kann verschiedene Informationsebenen anbieten, wenn sie im Konzept angelegt werden.
05
Ein Prozess ist schwer allein mit Bildern zu erklären
Wenn ein Ablauf von mehreren Komponenten abhängt, kann eine animierte oder steuerbare Darstellung die Abfolge Schritt für Schritt zeigen.
06
Die spätere Nutzung soll mitgedacht werden
Browserbasierte Anwendungen können nach der Messe im Vertrieb oder auf der Website weiterlaufen, wenn das früh eingeplant wird. Browser, Messe-Setup und VR sind dabei keine automatisch identischen Ausspielungen.
SIEMENS · DIGITAL TWIN
Eine Fabrik digital erkunden
Für das Siemens Autonomous Factory Lab haben wir gemeinsam mit dem Siemens-Team einen browserbasierten, interaktiven 3D-Showroom entwickelt. Darin lassen sich Maschinen und Prozesse des Labs digital erkunden. Komplexe industrielle Abläufe werden so auch ohne Besuch vor Ort zugänglich – für die internationale Kommunikation rund um das Autonomous Factory Lab.
ACO TIEFBAU · 3D SHOWROOM
Einen Fettabscheider zeigen, ohne ihn mitzubringen
Fettabscheider sind für eine klassische Produktpräsentation vor Ort zu groß und zu unhandlich. Für ACO Tiefbau haben wir deshalb einen browserbasierten 3D-Showroom entwickelt. Er zeigt das Produkt in einem virtuellen Raum und macht seinen Aufbau und seine Funktionsweise für die Präsentation im Vertrieb anschaulich.
Produkt und Komponenten erkunden
Zeig, wie das System aufgebaut ist
Ein interaktives 3D-Modell kann relevante Baugruppen, Bauteile und Produktinformationen zugänglich machen. Welche Ansichten und Details nötig sind, ergibt sich aus deinen Daten und dem Wissen, das dein Publikum mitnehmen soll.
Abläufe anschaulich machen
Zeig, was die Komponenten tun
Bewegungen, Zustände oder Prozessschritte können visuell erklärt werden. Dabei unterscheiden wir zwischen einer zur Erklärung erstellten Animation und einer technischen Simulation mit überprüfbaren Berechnungen.
Produktinformationen und reale Daten verknüpfen
Bestimme, welche Information am Modell gebraucht wird
Je nach Ziel kann das Modell mit Produktinformationen, Dokumentation oder Daten aus einem vorhandenen System verbunden werden. Live-Daten sind eine mögliche, aber keine vorausgesetzte Funktion. Vor einer Zusage prüfen wir Datenquellen, Schnittstellen und Zuständigkeiten.
Außerdem setzen wir Digital Twins ein als:
3D-Modell
Funktionsdarstellung
Produktinformationen
Datenanbindung
Entdecke selbst, wie aus einem Produkt ein interaktives Erlebnis wird. Der Bagger hier ist ein Digital Twin, den du direkt auf dieser Seite ausprobieren kannst. Klicke in die Anwendung und erkunde seine Funktionen, direkt in deinem Browser.
Konzept und Einsatz
Wir klären, welches reale Produkt oder System abgebildet wird, welche Informationen relevant sind und wer die Anwendung später nutzt.
3D-Modell und Visualisierung
Wir prüfen vorhandene Modelle und bereiten sie für die geplante Darstellung und Interaktion auf. Fehlende Inhalte werden im Projektumfang festgelegt.
Interaktion und Nutzerführung
Wir entwickeln die Ansichten und Bedienmöglichkeiten, mit denen dein Publikum das Modell verständlich erkunden kann.
Daten und Integration
Wenn Daten angebunden werden sollen, prüfen wir Quellen, Schnittstellen, Aktualisierung und Rechte. Die konkrete Integration wird separat definiert – nicht jeder Digital Twin benötigt Live-Daten.
Erstgespräch
Wir besprechen das reale Produkt, den Einsatzzweck, dein Publikum und die verfügbaren Unterlagen.
Woche 0
Konzept
Wir legen fest, welche Funktionen und Informationen das Modell braucht und wie die Anwendung bedient werden soll.
Woche 1 bis 2
Entwicklung
Wir bereiten Inhalte auf, entwickeln die digitale Anwendung und stimmen vereinbarte Integrationen mit den beteiligten Systemen und Teams ab.
Woche 3 bis 10
Messevorbereitung
Wir prüfen Darstellung und Bedienung auf den vereinbarten Zielgeräten. Betrieb, Pflege und spätere Erweiterungen stimmen wir projektbezogen ab.
Woche 11 bis 12
Die Kosten hängen davon ab, wie detailliert das reale System abgebildet werden soll und was die Anwendung können muss. Ein Modell zur Produktvermittlung hat andere Anforderungen als eine Lösung mit mehreren Datenquellen oder individuell entwickelten Schnittstellen.Wir schauen uns zunächst Ziel, vorhandene Daten und gewünschten Einsatz an. Darauf aufbauend können wir Umfang und Angebot sinnvoll eingrenzen.
Individuell
nach Projektumfang
+
Zustand und Umfang vorhandener 3D- oder CAD-Daten
+
Anzahl der Produkte, Baugruppen und Ansichten
+
Benötigte Interaktionen, Animationen oder Szenarien
+
Produktinformationen und mögliche Datenanbindungen
+
Zielgeräte, Betrieb und spätere Pflege
Unser Fokus:
+
Konzeption und Entwicklung der vereinbarten digitalen Anwendung
+
3D-Aufbereitung und verständliche Nutzerführung
+
Einbindung von Informationen und Daten nach geprüfter Anforderung
Nicht automatisch enthalten sind:
-
Aufbau oder Betrieb einer vollständigen IoT-Infrastruktur
-
Entwicklung technischer Simulationsmodelle für Engineering
-
Live-Anbindung an Maschinen und Datenquellen
Welche Leistungen ice space konkret übernimmt und wo weitere Partner beteiligt sind, legen wir vor Projektbeginn fest.
Virtueller Showroom
Ein digitaler Raum, in dem Produkte und Themen gemeinsam erkundet werden können. Ein Showroom ist nicht automatisch ein Digital Twin.
Virtueller Messestand
Produkte interaktiv konfigurieren, Varianten vergleichen und komplexe Optionen verständlich darstellen.
3D-Produktkonfigurator
Wenn Produktvarianten nach festgelegten Regeln ausgewählt und visualisiert werden sollen. Eine Konfiguration ist nicht automatisch ein Digital Twin.
Du planst ein Training für Maschinen, Sicherheit oder Onboarding? In 30 Minuten klären wir Ziel, Aufwand und den schnellsten Weg zur Umsetzung.